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forum papers - Außen- und Kooperationspolitik

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forum papers widmet sich diesmal der luxemburgischen Außen- und Kooperationspolitik. Im Einführungsbeitrag verortet der Politikwissenschaftler Sebastian Wolf Kleinstaaten wie Luxemburg im internationalen Beziehungsgeflecht und streicht ihre strukturellen Vor- und Nachteile heraus.

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Beschreibung

forum papers widmet sich diesmal der luxemburgischen Außen- und Kooperationspolitik. Im Einführungsbeitrag verortet der Politikwissenschaftler Sebastian Wolf Kleinstaaten wie Luxemburg im internationalen Beziehungsgeflecht und streicht ihre strukturellen Vor- und Nachteile heraus. Marc Ungeheuer und Leo Faber, beide Mitarbeiter des Außenministeriums, geben Einblicke in den Arbeitsalltag von BotschafterInnen und erläutern deren Funktionen und Aufgaben auf dem nationalen und internationalen Parkett. Michel Heintz, Berater am großherzoglichen Hof, geht auf die representative Funktion des Großherzogs als Aushängeschild und Sprachrohr der luxemburgischen Diplomatie ein.

Raymond Klein untersucht in seinem Artikel die luxemburgische Militärpolitik und verlangt, dass diese vorrangig auf Entwicklung und Konfliktentschärfung setzen sollte. Die Beiträge von Carlo Back et al., Raymond Weber und Thierry Defense setzen sich mit der luxemburgischen Entwicklungszusammenarbeit auseinander. Während Back am Beispiel der Kapverdischen Inseln für eine sogenannte dezentrale Entwicklungszusammenarbeit (frz. coopération décentralisée) unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung plädiert, um die Nachhaltigkeit der Entwicklungsprojekte zu garantieren, zeigt Weber mögliche Pisten für eine praxisbezogene Neuausrichtung der humanitären Hilfe hin zu einer partizipativeren und solidarischeren Form der Entwicklungszusammenarbeit auf. Thierry Defense macht Vorschläge für die strategische und methodische Umstrukturierung von luxemburgischen NGOs in Entwicklungsgebieten.

In der Infografik illustrieren Luc Belling und Marc Birchen die diplomatischen und konsularischen Vertretungen in und von Luxemburg, die zwischenstaatlichen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sowie die Entwicklungszusammenarbeit anhand einer Vielzahl von Zahlen. All diese Informationen belegen eindrücklich die Bedeutung Luxemburgs als internationalen Standort im Herzen Europas.

Der Beitrag von Carole Reckinger setzt sich mit dem Phänomen des sogenannten „charitainment“ (charity und entertainment) auseinander. Während selbst Weltorganisationen wie die UN auf prominente Botschafter setzen, um auf Missstände aufmerksam zu machen oder Spenden zu sammeln, beklagen Kritiker ein kurzzeitiges Interesse an der Sache statt einer dauerhaften Bewusstseinsschärfung.

Angenehme Lektüre wünscht

Samra Cindrak (forum-Redaktion)

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